Mosel Weinkulturland

Deutscher Weinbauverband ehrt Adolf Schmitt



Weinbaupräsident Weber ernennt Vorsitzenden des Moselwein e.V. zum Ehrenmitglied

von links: Mosel-Weinkönigin Katharina Okfen, Deutscher Weinbaupräsident Norbert Weber, Ökonomierat Adolf Schmitt, Generalsekretär Dr. Rudolf Nickenig, Deutsche Weinkönigin Sonja ChristTrier. Ökonomierat Adolf Schmitt ist für sein jahrzehntelanges Engagement um den Weinbau an Mosel, Saar und Ruwer und in ganz Deutschland ausgezeichnet worden. Der Deutsche Weinbaupräsident Norbert Weber ernannte den 68-Jährigen  zum Ehrenmitglied des Deutschen Weinbauverbandes. Weber überreichte in Trier gemeinsam mit Generalsekretär Dr. Rudolf Nickenig vom Deutschen Weinbauverband die Ehrenurkunde an Adolf Schmitt.

Adolf Schmitt war von 1985 bis 2009 Präsident des Weinbauverbandes Mosel und 22 Jahre lang Vizepräsident des Deutschen Weinbauverbandes. Zudem engagierte sich Schmitt auch 22 Jahre lang in Verwaltungsrat und Aufsichtsrat des Deutschen Weininstitutes. Seit fast 20 Jahren ist der Saarwinzer aus Konz-Filzen ehrenamtlicher Vorsitzender der Gebietsweinwerbung.

Norbert Weber bezeichnete Adolf Schmitt als „außergewöhnliche Person des deutschen Weinbaus“. Er habe früh erkannt, dass die Winzer nur mit Qualität Bestand am Markt haben könnten. Zudem habe er sich schon früh um die Erschließung von Exportmärkten bemüht und die Bedeutung des Weintourismus erkannt. In seiner Tätigkeit als Vizepräsident des Deutschen Weinbauverbandes habe Schmitt ausdauernd und mit Durchsetzungsvermögen die Interessen des Anbaugebietes Mosel, vor allem für den Erhalt des Steillagenweinbaus, durchgesetzt. Weber würdigte auch Schmitt’s Verdienste um die Herstellung von hochwertigem Winzersekt und der Gründung der Saar-Mosel Winzersekt GmbH, einem Zusammenschluss von 120 Winzern der Region. „Adolf Schmitt, der Name steht für Riesling, Steillagen und Winzersekt“, sagte der Deutsche Weinbaupräsident.

Er habe auch mit 68 Jahren noch Visionen, betonte Adolf Schmitt in seiner Dankesrede. Sein größtes Ziel sei es, dass der Begriff Steillagen-Riesling als Besonderheit herausgestellt und gesetzlich mit Qualitätskriterien versehen werde. Und in der Sektherstellung wünscht er sich, „dass die Sektkellereien mehr deutsche Weine für die Sektproduktion verwenden und jede Sektkellerei zumindest einen Sekt aus heimischem Wein herstellt“. Die Herkunft des Weines müsse auf dem Etikett der Sektflasche für den Verbraucher ersichtlich sein, so Ökonomierat Schmitt.


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